„Fraktus“ ist allein schon deshalb sehenswert, weil die Idee, eine Dokumentation über Band zu drehen, die so gar nicht existiert, komplett verrückt ist. Und aus diesem Grund auch richtig gut funktioniert. Es ist völlig irrelevant, dass die Geschichte reine Fiktion ist, entsprungen aus dem Spaßkollektiv „Studio Braun“, die in Fraktus in die Rollen des gleichnamigen Techno-Trios schlüpfen. Während des Schauens funktioniert es: Man glaubt an Fraktus; man wünscht sich fast, es wäre so gewesen: dass Fraktus den Techno mitbegründet und beeinflusst hätten. Natürlich lässt sich eine Scharade dieser Art nicht ewig aufrechterhalten, aber gegenwärtig wirkt das Konzept noch frisch genug, um authentisch zu scheinen. Kein Wunder, dass schon über einen weiteren Fraktus-Film nachgedacht wird. Potenzial ist mehr als genug vorhanden – und die Lust auf mehr ohnehin.

Erscheinungstermin: 12.04.2013 Verleih: Pandora / Alive AG

Fraktus - Das letzte Kapitel der Musikgeschichte
5.0Bewertung

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