„Solange ich atme, hoffe ich.“ – Diese Lebensmaxime hat sich die aufgeschlossene Wahlkasselerin Jessica Czakon in schwungvollen schwarzen Lettern auf ihre linke Körperseite tätowieren lassen. Im vergangenen Monat konnten Freunde der nackten Körperkunst die zierliche Architekturstudentin als Playmate des Monats April im Playboy bewundern. Aber Achtung!  ist nicht nur hübsch, sondern sie überzeugt auch durch Cleverness, Charme und Esprit.

Interview Pfeil Deine Tätowierung sticht dem Betrachter auf den Bildern ins Auge. War es dein erstes?

Jessica: Nein. Mein erstes Tattoo war ein Rosenkranz, versehen mit den Initialen meiner Eltern. Es ziert meinen rechten Fuß. Ich habe es mir stechen lassen, nachdem sich mein Vater von einer schweren Krankheit erholt hatte. Ich bin ein Familienmensch und wollte meine Eltern nicht nur in Gedanken immer bei mir tragen.

Interview Pfeil Ein Rosenkranz als Motiv. Es hat den Anschein, als würden Glaube und Religion einen wichtigen Stellenwert in deinem Leben einnehmen?

Jessica: Ja. Als Tochter polnischer Einwanderer bin ich von Kindesbein an sehr christlich erzogen worden.

Interview Pfeil War das Fotoshooting für den Playboy dein erstes „Nackt-Shooting“?

Jessica: Nein, im vergangenen Jahr wurde ich in der Mai-Ausgabe des Playboys schon einmal abgelichtet und zum „Cybergirl des Monats“ gewählt.

Interview Pfeil Wie alt warst du damals?

Jessica: Gerade 24 Jahre alt geworden.

Interview Pfeil Einmal „Playmate des Monats“ zu sein, ein Herzenswunsch von dir?

Jessica: Ein Herzenswunsch nicht unbedingt. Aber es war ein Traum von mir, für den Playboy abgelichtet zu werden. Ich finde die Aufnahmen, die für den Playboy gemacht werden, einfach schön. Die Produktion dieser Fotostrecke ist sehr aufwendig und die Fotos sind immer sehr ästhetisch.

Interview Pfeil Das stimmt. Die Fotos sind wirklich sehr ansprechend. In ihnen steckt ein Hauch Savoir Vivre des 21. Jahrhunderts. Wo fand das Foto-Shooting statt?

Jessica: In einem renommierten Münchner Restaurant.

Interview Pfeil Wie lange hat das Shooting gedauert?

Jessica: Zwei Tage.

Interview Pfeil Das klingt langatmig und anstrengend. Gab es auch lustige Anekdoten?

Jessica: Ja. Das Shooting stand unter dem Motto „Ostern“. Dementsprechend sitze ich auf vielen Fotos inmitten einer Schar von Lindt-Schoko-Hasen, von denen ich auch einige essen musste, damit die Fotos authentischer wirken. Irgendwann war mir schon ganz schlecht.

HasenEinige Fotos wurden allerdings auch mit echten „Rammlern“ (Hasen) aufgenommen, und die haben sich redlich Mühe gegeben, ihrem Namen gerecht zu werden und „rammelten“ nach Herzenslust miteinander. Das war schon ganz lustig.

Interview Pfeil Durftest du deine „Bunny-Ohren“ eigentlich behalten?

Jessica: Leider nein.

Interview Pfeil Ich meine, da eben eine latente Berliner Mundart herausgehört zu haben, kommst du aus Berlin?

Jessica: (lacht) Ja, ich bin eine echte „Berliner Göre“. Ich bin in Berlin aufgewachsen und liebe alles in und um Berlin. Die Cafés, die Clubs, die Menschen.

Interview Pfeil Wo findet man dich in Berlin?

Jessica: In der Eventlocation „Tube Station“, beim Spaziergang mit meinem Hund oder bei dem besten Friseur der Deutschlands „Hair-Lounge“ in Kassel!

Interview Pfeil Planst du eine Erweiterung deiner Karriere als Erotik-Star?

Jessica: Nein, auf gar keinen Fall. Die Playboy-Fotos sind eine absolute Ausnahme. Erotikfilme oder Nacktfotos für andere Zeitschriften kommen für mich nicht in Frage.

Interview Pfeil Das heißt, bei dir stehen Bildung und Beruf  weiterhin im Vordergrund?

Jessica: Ja, auf jeden Fall. Ich studiere im fünften Semester Architektur an der Hochschule Kassel und absolviere derzeit ein Praktikum in einem Rostocker Architekturbüro.

Interview Pfeil Mir ist aufgefallen, dass du eine sehr natürliche Figur hast. Ich sehe da keine Silikonimplantate. Wie stehst du zur plastischen Chirurgie?

Jessica: Für mich wäre das nichts. Ich finde, solange der eigene Körper noch selber geformt werden kann, beispielsweise durch Sport und eine Gewichtsreduktion mittels gesunder Ernährung, sollte man Abstand von chirurgischen Eingriffen gewinnen.

Interview Pfeil Was machst du alles, um deinen  Körper in Form zu bringen?

Jessica: In erster Linie bin ich ein Genussmensch und verbiete mir nichts. Ich ernähre mich einfach relativ ausgewogen und gehe mehrmals die Woche ins Fitnessstudio. Dort mache ich vor allem Ausdauertraining, wie Spinning und Cardio-Fitness, und zusätzlich Übungen im Freihantelbereich.

Interview Pfeil Hast du für unsere figurbewußten Leserinnen ein paar Tipps für einen straffen Body?

Jessica: Richtig effektiv sind Liegestützen, Bankdrücken und Kniebeugen. Das zaubert selbst die unliebsamen „Teddypolster“ weg, wie mein Trainer die Fettpölsterchen an den Hüften gern nennt.

Interview Pfeil Darf die Männerwelt noch auf dich hoffen, oder bist du schon vergeben?

Jessica: Ich habe seit eineinhalb Jahren eine feste Beziehung, in der ich sehr glücklich bin.

Interview Pfeil Ich kann mir vorstellen, dass solche Nackt-Aufnahmen zu einer „Belastungsprobe“ für eine Beziehung werden können. War das bei euch beiden auch der Fall?

Jessica: Anfänglich schon, aber wir versuchen uns zu arrangieren.

Interview Pfeil Hat sich seit der Veröffentlichung der Bilder etwas für dich verändert?

Jessica: Nein, nicht wirklich. Mein Umfeld hat sehr positiv reagiert und die Menschen auf der Straße begegnen mir alle sehr freundlich.

Interview Pfeil Deine Wünsche für die Zukunft?

Jessica: Nach der Beendigung meines Studiums ziehe ich zurück nach Berlin, wobei ich mir unter anderem auch eine Tätigkeit im Moderationsbereich vorstellen könnte.

Ansonsten habe ich eine ganz geerdete Vorstellung von dem, was noch kommen soll, denn ich bin ein ganz bodenständiger Mensch. Heirat, Familie, Kinder.All das kann ich mir für meine Zukunft gut vorstellen. Interview Ende

Text: Sandra Marten / Fotos: Andreas Ahrens & camellias – Fotolia.com

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