Auf einer Londoner Varietébühne demonstriert ein Gedächtniskünstler sein erstaunliches Können. Plötzlich fallen Schüsse. Panik bricht aus. Im Tumult fällt dem vom Leben gelangweilten Kanadier Richard Hannay plötzlich eine geheimnisvolle Frau in die Arme. Eindringlich bittet sie Hannay, mit ihm in dessen Wohnung kommen zu dürfen. Dort angekommen, stellt sie sich ihm als Agentin Annabelle Smith vor, die von einem mysteriösen Spionagering namens Die 39 Stufen verfolgt werde. Viel mehr kann sie ihm nicht mehr anvertrauen, denn im Morgengrauen bricht sie mit einem Messer im Rücken tot zusammen. Im Sterben bittet sie Hannay, den Anführer der Bande zu suchen. Dieser befände sich in einem kleinen Ort in Schottland und sei daran zu erkennen, dass ihm ein Fingerglied fehle. Alleingelassen mit dieser Information begibt sich der unfreiwillig zum Geheimagenten Berufene auf die Suche, um alsbald feststellen zu müssen, dass er als Mordverdächtiger selbst als Gesuchter gilt.

Als Patrick Barlows Vier-Personen-Farce THE 39 STEPS im Jahr 2005 Premiere feierte, ahnte der Autor wohl kaum, dass ihm damit ein ganzer großer Wurf gelingen sollte. Doch spätestens seit der Broadway-Premiere 2008 mit sagenhaften 771 Vorstellungen ist die Komödie von den Bühnen dieser Welt nicht mehr wegzudenken. Im Stile der legendären englischen Komikertruppe Monty Python jagt Barlow die Schauspieler durch unzählige Rollen und Schauplätze des gleichnamigen Films von Alfred Hitchcock aus dem Jahre 1935 und garantiert, dass kein Auge trocken und kein Zwerchfell unbewegt bleibt.

Mit dem aus Film und Fernsehen bekannten Schauspieler, Autor und Sprecher Michael Kessler steht zudem ein in Sachen Humor mit allen Wassern gewaschener Experte als Regisseur bereit. Ob als Günther Jauch oder Florian Silbereisen in Switch und Switch Reloaded, als Darsteller in der Schillerstraße oder wie zuletzt auf seinen Expeditionen per Esel oder Floß durch den Nordosten unserer Republik, Kessler kennt die notwendigen Zutaten für herzhaftes Lachen aus dem Effeff.

„Die 39 Stufen“, von John Buchan und Alfred Hitchcock, bearbeitet von Patrick Barlow.

Termin

01. März 2014, 19. 45 Uhr
Deutsches Theater, Göttingen

Für weitere Informationen und Tickets hier entlang.

Hinterlasse eine Antwort

Deine Email Adresse wird nicht veröffentlicht.